Familienunternehmen: Wenn Emotionen und Zahlen miteinander zu tun haben

Familienunternehmen

Familienunternehmen sind in vielen Bereichen etwas Besonderes. Denn hier geht es nicht nur um Umsatz, Kundenbindung und Gewinn. Oftmals spielen auch Traditionen, Stolz, Loyalität und manchmal sogar (veraltete) Rollenbilder eine Rolle. Themen, die eine grössere Knacknuss darstellen können, als jede Excel-Tabelle. Denn wo Familie drin ist, sitzen bei wichtigen Entscheidungen nicht selten auch Emotionen mit am Tisch.

Das ist eigentlich gar nicht so schlecht, denn Familienunternehmen bringen oft ein viel grösseres Engagement mit, haben stärkere Werte und verfügen über ein langfristiges Denken und Planen. Schwierig wird es erst dann, wenn das Bauchgefühl lauter wird als die betriebswirtschaftliche Realität.

Und da sind dann noch die Themen Herzblut und harte Fakten…

Bei Familienunternehmen kann man sagen, dass, wenn es um Investitionen, Löhne, Nachfolgeregelungen oder allgemeine Verantwortlichkeiten geht, Entscheidungen oftmals gerne auch mit dem Herzen getroffen werden. Man kennt einander ja in und auswendig. Doch genau dort liegt bei vielen Familienunternehmen die grosse Herausforderung. Denn Entscheidungen, welche mit dem Herzen getroffen werden, sind stark loyal geprägt. Und nicht jede loyale Entscheidung ist automatisch eine gute unternehmerische Entscheidung. Viele Themen, gerne auch finanzielle, werden teilweise sogar für eine Weile totgeschwiegen, weil man sie besser nicht anspricht.

Zahlen sind nicht unromantisch, sondern wichtig und vor allem hilfreich

Kennzahlen haben in Familienunternehmen manchmal ein kleines Imageproblem: Sie wirken kalt, nüchtern und wenig reizvoll. Dabei können sie genau das Gegenteil bewirken, denn sie bringen Ruhe in emotionale Diskussionen, schaffen Klarheit und unterstützen bei wichtigen Entscheidungen. Wenn plötzlich nicht mehr über Finanzen gesprochen wird, erhalten Probleme ihren Nährboden.

Konflikte entstehen selten wegen einer Excel-Datei

Oft sind es nicht die Zahlen selbst, welche diese Spannungen innerhalb der Familie bzw. des Unternehmens auslösen, sondern jene Bereiche, welche dahinterstecken: Unrealistische Erwartungen, unausgesprochene Annahmen oder unterschiedliche Vorstellungen innerhalb der Führung.

  • Wer arbeitet wie viel?
  • Wer verdient was?
  • Wer hat welche Freiheiten und Entscheidungsbefugnisse?

Und dann gibt es noch die Nachfolger, welche von ihren Eltern – also den Vorgängern – immer noch übergangen werden. Ob bewusst oder unbewusst, spielt in dieser, für alle sehr unangenehmen Situation, überhaupt keine Rolle.

Solche Themen verdienen Klarheit. Lieber früher als später, denn genau hier kann eine neutrale Aussensicht Wunder wirken. Eine externe Begleitung durch uns hilft beim Definieren von Strukturen und beim Einordnen des vorhandenen Zahlenmaterials. Unser neutraler Blick von aussen, gepaart mit unseren Erfahrungen und unserer Expertise, wird von vielen Kundinnen und Kunden sehr geschätzt.

Lassen Sie sich von uns beraten und begleiten. Wir schauen, dass sich Ihr Familienunternehmen aufs Wesentliche konzentrieren kann.

Wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Unternehmen kennenzulernen.